Rempen - Aukruger Bund

Aukruger Bund für Natur- und Landschaftsschutz e.V.
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Projekte
Rempen, Stackhoe und Schneedewiese
 
Die Flächen Rempen und Stackhoe sind mit 3,9 ha das erste große Projekt des Aukruger Bundes. Der Rempen ist seit 1985 im Eigentum des Vereins. Stackhoe wurde uns zeitgleich von der Gemeinde Aukrug zur weiteren Entwicklung als Landschaftsschutzgebiet überlassen. Die 0,9 ha große Schneedewiese wurde 1993 erworben.
 
Mit dem damaligen Amt für Land- und Wasserwirtschaft (ALW) Kiel überplante der Aukruger Bund die damals schlichte Niederungswiese. Es wurde der 4.ooo m2 große See angelegt und die verrohrte Burbek in diesem Bereich wieder geöffnet.
 
Seit dieser Zeit haben auch wir immer mehr dazugelernt. Nach einer anfänglichen jährlichen Mahd zur Ausmagerung stellte sich eine zunehmende Artenarmut ein. Wir wechselten zu einer extensiven Beweidung mit Rindern. Dabei wurde das Beweidungskonzept mehrmals geändert und immer mehr Bereiche für die Rinder zugänglich gemacht. Einige können sich noch an Pütt und Pann, zwei Jersey-Ochsen erinnern, die wir dort selbst gehalten haben. Seit vielen Jahren stellt uns nun ein Landwirt seine Galloways als Landschaftspfleger zur Verfügung. Wir konnten die Vegetation mit unseren Maßnahmen deutlich vielfältiger gestalten. Und auch der Biber hat uns dort schon besucht.

Im Bruchwald entlang des Burbeks und zwischen Teich und Bünzau wird - außer dem Schneiden einiger Sichtfenster - auch weiterhin nicht eingegriffen.

Im Randbereich wurden 2020 einige Gehölzflächen „auf den Stock gesetzt“, um mit dem jungen Pflanzenaustrieb Flora und Fauna einen entsprechenden Lebensraum zu bieten.

Die im Zuge der Bünzau stehenden Kopfweiden werden regelmäßig von uns geschnitten, um ein Auseinanderbrechen der Bäume zu vermeiden. Im November 2016 pflanzten wir auf der anderen Seite des Radweges eine Reihe von Salweiden, von denen ein Teil von Alain Paul von der Firma Holz.ConZert GmbH aus Norderstedt gespendet wurden. Diese bot er Imkern in Schleswig-Holstein über den Landesverband als Baumspenden an, da die Salweiden eine frühe und wichtige Tracht für die Homigbiene sind.

Auch langfristig werden wir immer wieder pflegend eingreifen müssen, um eine möglichst große Naturvielfalt zu erreichen und zu erhalten.

Im September 2014 wurde die Flora dieser Fläche durch die AG für Botanik im Heimatverband für den Kreis Steinburg e.V. bestimmt und festgehalten. Die Pflanzenliste kann hier eingesehen werden.
Kopfweiden an der Bünzau
Salweidenpflanzung am Radweg 2016
Die Salweiden im Mai 2020
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