Aktuelles - Aukruger Bund

Aukruger Bund für Natur- und Landschaftsschutz e.V.
Aukruger Bund für Natur- und Landschaftsschutz e.V.
Direkt zum Seiteninhalt

Aktuelles

Arbeitseinsatz am 05.06.2024

Ort: Möreler-/Hamm-Moor
Zeit: 05.06.2024, 16.00 Uhr
Treffpunkt: Heinkenborsteler Straße (Ortsausgang)

Liebe Aktive,

am kommenden Mittwoch, den 05.06.2024 um 16.00 Uhr wollen wir ins Möreler Moor.

Nach den Vernässungsarbeiten steht noch eine Ansaat von  Blühpflanzen aus. Eine überschaubare Fläche soll zunächst leicht angeharkt und im Anschluss die Saat ausgebracht werden.
Wenn sich viele Aktive einfinden, würden wir auf der Nachbarfläche nochmals die Fichtensämlinge ziehen bzw. abkneifen, bevor sie zu stattlichen Bäumen heranwachsen.

Treffpunkt: 16:00 Uhr Heinkenborsteler Straße, Ortsausgang. Wir fahren dann in Fahrgemeinschaft mit dem PKW weiter.

Mitzubringen: bitte eine Harke und/oder Astschere, Handschuhe, Zecken-/Mückenschutz und wasserdichtes Schuhwerk.
  
Bis Mittwoch dann vielleicht /hoffentlich!
 
Herzliche Grüße
vom Vorstand
 

Moorbegehung im Hamm-Moor

Am Sonntag, 26.05.2024, führten wir im Hamm-Moor eine Moorbegehung für interessierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch, da die Maßnahmen zur Wiedervernässung nach jahrelanger Planung und Durchführung nun auf unseren Flächen abgeschlossen sind. Eingeladen waren unter anderem ehemalige Eigentümer von Moorflächen oder jene, die uns mit einer Erlaubnis zur Wiedervernässung Ihrer Fläche unterstützten.
Ca. 30 Interessierte trafen sich am Bahnhof Innien, um mit einem Sammeltransport zunächst in den südlichen Bereich des Moores zu fahren. Dort skizzierte der 1. Vorsitzende, Siegfried Carstens, kurz die Geschichte des Moores und den Weg von der Planung bis zur Durchführung. Der Projektleiter, Dr. Björn-Henning Rickert, erläuterte die durchgeführten Maßnahmen. Dann konnten sich die Teilnehmer einen kurzen Überblick über den aktuellen Zustand dieser Fläche machen.
Im Anschluss fuhren wir in den nördlichen Teil des Moores und machten bei Kaffee und Kuchen eine kurze Pause. Leider zwang uns ein aufkommendes Gewitter zum vorzeitigen Abbruch der Veranstaltung.
Weitere Details zu den Maßnahmen im Moor siehe hier.
Der 1. Vorsitzende trägt über die Geschichte des Moores und den Ablauf der Planungen und Maßnahmen vor.
Der Projektleiter stellt die durchgeführten Maßnahmen vor und erläutert Details aus biologischer Sicht. Zu sehen ist hier auch die von uns neu installierte Info-Tafel.
Im Anschluss ging es ins Moor.
Dank der Regenfälle der letzten Wochen und vor allem aufgrund der durchgeführten Stauungen sammelt sich Wasser auf der Fläche.
Das Catering klappte einwandfrei. Alle freuen sich auf eine kleine Zwischenmahlzeit.
Wie sieht es bei den Storchennestern in Aukrug aktuell aus?

In den letzten Jahren waren die Nester nur selten von Störchen besetzt. Störche kamen und gingen auch wieder. In diesem Jahr verläuft es im Großen und Ganzen so ähnlich. Bei einem der Horste in Innien verweilte ein Paar von ca. Mitte April bis Anfang Mai dort. Immer wieder saß oder stand einer oder beide Vögel im Nest. Wie Anwohner berichteten störte nach einiger Zeit ein dritter Storch. Ungefähr in diesem Zeitraum war ein Einzelstorch auf Futtersuche auch in den Gärten der angrenzenden Siedlung unterwegs. Wahrscheinlich wegen des Störenfriedes verließ das Paar den Horst. Ende Mai sitzt oder steht ab und an ein Einzelstorch auf dem Horst.
In Homfeld ist einer der beiden Horste wohl nicht mehr nutzbar. Gemäß einer Anwohnerin stören hier oft andere Großvögel wie Graureiher oder vor allem die Nilgänse. Im zweiten Horst sieht es besser aus. Wahrscheinlich befinden sich Ende Mai junge Störche im Nest. Gemäß ersten Informationen sollen es (mindestens) zwei Küken sein.
Ende Mai in Innien - da hilft auch kein Klappern, einsam verweilt der Storch im Nest. War dies der Störenfried?
Ende Mai in Homfeld - Warten auf das futterbringende Männchen. Hier sollen Junge geschlüpft sein. Die Zukunft wird es weisen.
Arnika in voller Blüte

Die Arnika steht aktuell auf der Arnika-Wiese in voller Blüte. Auf der geplaggten Fläche sind einige Pflanzen aufgegangen, die Aussaat war demnach teils erfolgreich. Im nördlichen Teil vermehrt sich, wenn auch nur im geringen Maße, die ebenfalls auf der Roten Liste stehende Schwarzwurzel. Der Dachs setzt den Ausbau seines Baus fort. Ein halbes Dutzend Zugänge und entsprechende Laufgänge zwischen den Löchern deuten auf rege Aktivitäten hin.

Im zentralen Bereich blühen noch einige Pflanzen.
Links Schwarzwurzel, rechts Arnika.
Die abgeplaggte Fläche ist noch ziemlich schier, vereinzelt gehen aber von der ausgebrachten Saat Arnikapflanzen auf. Auch hier hat sich, wie auf der gesamten Fläche, das feuchte Wetter positiv ausgewirkt
Die Reste eines Rehs direkt beim Dachsbau. Vermutlich haben die Dachse es gefunden und nutzen das Aas als zusätzliche Nahrungsquelle.
Einer der Eingänge zum Dachsbau.
Zurück zum Seiteninhalt