Rempen / Stackhoe
Donnerstag, 15.08.2019, Arbeitseinsatz auf dem Neut / Freitag, 16.08.2019, Fledermausabend in Waldhütten

Rempen, Stackhoe und Schneedewiese

Die Flächen Rempen und Stackhoe sind mit 3,9 ha das erste große Projekt des Aukruger Bundes. Interessant waren die Flächen insbesondere, weil sie direkt an die Wohnbebauung Innien angrenzen und die positiven Veränderungen so vielen Menschen direkt zugänglich sind. Der Rempen ist seit 1985 im Eigentum des Vereins. Stackhoe wurde uns zeitgleich von der Gemeinde Aukrug zur weiteren Entwicklung als Landschaftsschutzgebiet überlassen. Die Schneedewiese 0,9 ha wurde 1993 erworben.

Mit dem damaligen Amt für Land- und Wasserwirtschaft ALW Kiel überplante der Aukruger Bund die damals schlichte Niederungswiese. Es wurde der See angelegt und die verrohrte Burbek in diesem Bereich wieder geöffnet.

Seit dieser Zeit haben auch wir immer mehr dazugelernt. Nach einer anfänglichen jährlichen Mahd zur Ausmagerung stellte sich eine zunehmende Artenartmut ein. Wir wechselten zu einer extensiven Beweidung mit Rindern. Dabei wurde das Beweidungskonzept mehrmals geändert und immer mehr Bereiche für die Rinder zugänglich gemacht. Einige können sich noch an Pütt und Pann, zwei Charoletrinder erinnern, die wir dort selbst gehalten haben. Seit vielen Jahren stellt uns ein Landwirt seine Galloways als Landschaftspfleger bereit. Wir konnten die Vegetation mit unseren Maßnahmen deutlich vielfältiger gestalten. Und auch der Biber hat uns dort schon besucht.

Im September 2014 wurde die Flora dieser Fläche durch die AG für Botanik im Heimatverband für den Kreis Steinburg e.V. bestimmt und festgehalten. Die Pflanzenliste kann hier eingesehen werden.

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Entlang der Bünzer Au unterhalten wir die von uns angepflanzten Kopfweiden, die sehr gut vom Böker Stieg zu sehen sind.

Der Wanderweg zwischen dem Wohngebiet Innien und unseren Flächen wird von den Bürgern sehr gut angenommen und wir unterhalten an einigen Stellen Sichtfenster um Einblicke in die Fläche zu gewähren. Diese Flächen sind ein Schatz mitten im besiedelten Bereich.

 

Ausbaggern des Sandfangs im Burkbek/ Rempen am Wanderweg

Ein Sandfang ist eine meist beckenartige Verbreiterung eines  Gewässers und dient dazu, die Fließgeschwindigkeit zu verringern, so  dass sich mitgeführte Feststoffe absetzen können, um so Ablagerungen in  Unterwasserbereichen und verrohrten Teilstrecken zu verhindern.

Der Sandfang in der Burbek im Rempen wurde seit längerer Zeit nicht mehr geleert, das Fließwasser staute sich inzwischen und konnte nicht  mehr in den Seitenarm ablaufen. Vorbereitend mussten für die  Baggerarbeiten diverse Gehölze entnommen werden. Am 26.02.2019 hat der  Wasser- und Bodenverband dann unseren Sandfang ausbaggern lassen. Das  Baggergut wurde auf der Fläche um den Sandfang herum verteilt.

Das Wasser fließt wieder!

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Zufluss in den Seitenarm wieder frei!

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